Dienstag, 14. April 2015

MORGEN KINDER WIRD'S NIX GEBEN
















MORGEN KINDER WIRD'S NIX GEBEN

Wie die Jugend die Bewegung verlernte.

1965 gab es Teds und Mods und Rocker. Und die Erwachsenen.
1975 gab es noch ein paar Hippies und die ersten Punks. Und die Erwachsenen.
1985 gab es Gothics und New Waver und fehlgeleitete Skinheads. Und die Erwachsenen.
1995 gab es MTV und Hip Hop. Und etwas weniger Erwachsene.
2015 gibt es alles von 1965 bis 1995. Und kaum noch Erwachsene.

War man damals noch stolz darauf, sich freiwillig in eine kulturelle Jugendbewegung begeben zu haben, lebte & verteidigte man diese Schublade bis aufs äusserste. Die Mods und Rocker prügelten sich in Massen 1964 in Brighton nicht aus politischen Motiven, sondern um gegen die vorgefertigten Lebenswege zu rebellieren, die ihnen die Erwachsenen reindrückten. Lederjacke gegen Parka - und beide gegen die grauen Beamten-Anzüge und Polizei-Uniformen. Abgrenzung als Statement gegen die Umstände. Als Levis dann zur selben Zeit auf die Idee kam, Ihr komplettes Image auf die Jugendkultur zu richten, wurden die Rebellen wieder diktiert - diesmal von innen heraus. In dem die Fashion- und Musik- und alle anderen Industrien die Kulturen aufsog, um sie zu vermarkten, fanden sie ihren Weg in die Massen der Normalbürger, die diese Kleidung ohne kulturelles Vorwissen einfach nur als Trend anzogen. Eine Levis und ein Fred Perry-Polo als Fashion anzuziehen, war die Original-Idee der Kids. Als ihre eigenen Väter später auch so herumliefen, hatte sich das ganze erledigt.

Kids kaufen heute bei Urban Outfitters schlecht (nach)gepresste Platten, überteuerte Lomo-Kameras und viele weitere Dinge aus der Vergangenheit (nicht aus ihrer!), mit dem sie nichts verbinden. Lediglich der Besitz als solcher ist relevant. Die Mädchen der H&M Plakate tragen ein 60s Mod-Oberteil, ein 90s Rave-T-Shirt und eine 80s New Wave-Jeans. In den 90ern mischte man bewusst und experimentell. Heute ist das allen scheissegal. Kulturell und geschichtlich geprägte Produkte sind heute also weitestgehend irrelevant. Die Energie ihrer Relevanz besteht lediglich aus oberflächlicher Design-Wirkung, dem hippen Laden wo sie verkauft werden und als Neuheit (für die Kids). Doc Martens, mit denen Skinheads und Punks blutig getreten wurden, werden als Kinder-Gimmick vertickt.

Und die Erwachsenen?

Die, die noch Bescheid wissen, tragen und benutzen ihre kulturell und gesellschaftlich geprägten Dinge aus der Vergangenheit offen als Ausdruck ihrer Herkunft und als Code untereinander. Im Alltag und an geheimen Orten, wo noch noch die richtige Musik gespielt wird. Innere & äussere Langlebigkeit, wenn es kaum noch welche gibt. Kids werden heute lieber aufgeklärt, als vertrieben. Doch sind ihnen diese ganzen Informationen um eine bestimmte Kleidung egal und zuviel. Will man nicht wissen, nur haben. Die Erwachsenen wissen das. Und scheissen auf die Kids. Oder verkaufen ihnen ihren alten Ramsch und lachen sich tot. Kids so zu verarschen ist mehr Punk, als sich im H&M-Dress und Streuner in die Fussgängerzone zu legen.

Und die Kids?

Sie können nichts dafür. Sie sind nur ärmer dran. Es geht ihnen zu gut, um sich gegen irgendwas aufzulehnen. Sie können und werden ihren Kindern nichts über Kultur und Jugendbewegung erzählen können - dafür sind sie zu leer.


2025 wird es keine iPhone 5er bei Urban Outfitters geben. Die Dinger halten leider nicht so lange....

Mittwoch, 8. April 2015

LET'S BE SOCIAL!









Jaja, Social Media... Ehrlich gesagt: Der Umgang mit dem Thema "Facebook & Co." (Kotz-Term!) langweilt mich langsam. Lasst uns lieber überlegen, wie Menschen Beziehungen & Konversation im Netz erzeugen! Und vor allem: Wie geht da Marketing richtig?

In einem namhaften Business-Netzwerk gibt es eine Gruppe, die sich ernsthaft "Verkaufen im sozialen Netzwerk" nennt. Ohne zynisch zu klingen, aber dort versuchen junge "Finanzexperten", Alt-Vertriebler und diverse Ü-50 Gebrauchtwagenhändler mit dem Charme eines Wim Thoelke ihre angelernten '80s Sale-Skills im Social der Neuzeit aufleben zu lassen, um - wie in alten Zeiten - zu verkaufen, verkaufen, verkaufen. "Der Mensch ist das einzige Tier, das an die Zukunft denkt." - Prof. Daniel Gilbert / Harvard. Manche Menschen denken allerdings noch immer: Zu kurz.

Technologie macht sozial

Zu Beginn: Technologie verändert stetig die Formen der Kommunikation zwischen Mensch & Mensch & Unternehmen. Informationskontrolle & Informationsverteilung sind längst demokratisiert. Wir leben bekanntlich im Zeitalter der Information, und Kommunikation ist heutzutage das höchste Gut. Marken & Unternehmen wollten so schon immer eine Beziehung zu ihren Kunden erreichen, um ihnen zu erzählen, wie toll ihre Produkte sind. Doch ganz so einfach geht es eben nicht mehr, vor allem nicht bei Social Media. Denn ein "soziales Medium" entspricht dem Grundverhalten des Menschen, sich sozial in Gruppen & mit der entsprechenden Kommunikation & dem Regelwerk der "ungeschriebenen Verhaltens-Gesetze" zu bewegen - in diesem Fall in der Ebene Internet. Ein Unternehmen kann das leider nur schwer leisten, auch wenn es sich als "Freund" bei Facebook anbiedert.

Bei Social Media geht es also ausschließlich darum, Beziehungen zu formen & zu pflegen. Die Aufnahme - und Verwaltungsmenge sozialer Kontakte ist bei jedem Menschen allerdings begrenzt. Laut der allseits bekannten "Dunbar Number" nach Anthropologe Robin Dunbar kann unser Hirn nicht mehr als ca. 150 Menschen im persönlich-sozialen Kontext verwalten. Die heutige Technik verstärkt diese Fähigkeit enorm, denn wir denken z.B. bei Facebook nicht immer gleichzeitig an alle unsere Freunde, sondern sehen nur ihre jeweiligen Aktionen und Inhalte. Der "Content" dieser Aktionen in jedem Social Network beinhaltet dabei immer eine zwischenmenschliche Konversation.

Die Message ist nicht die Message

Unternehmen versuchen also nun, ihre Botschaften in dieses soziale Gefüge zu integrieren, damit sie die Köpfe der an-die-Zukunft-denkenden-Tiere erreichen. Klappt aber so einfach nicht, erst recht nicht mit dem Term "KAUF DAS!". Problem No.1: Wie in der Soziologie festgestellt wurde, ist das Wichtigste einer zwischenmenschlichen Kommunikation sehr oft nicht die Message, sondern die Kommunikation selbst. Small Talk z.B. beinhaltet nichts weltbewegendes, sondern dient lediglich als soziales Update, das von Zeit zu Zeit Beziehungen untereinander pflegt. "Hey, wir kennen uns noch!" Den eher wortkargen & zukunftsfaulen Primaten gelingt dies im übrigen mit dem Lausen des anderen als Geste. Dieses "Grooming" geht sogar noch weiter, und ist nicht zuletzt sogar eine Art "Kundenpflege".

Ein "Gefällt mir", "Favorisieren" oder ein kleiner Kommentar in sämtlichen sozialen Medien dient also weitestgehend der Pflege, Verwaltung & steten Erneuerung von sozialen Kontakten. Die Basis dafür hat der digital-Stratege Faris Yakob einst voll auf den Punkt gebracht: "Ich existiere - Du existierst - Ich mag Dich - Du magst mich". Dieser Puls, der das Sozialverhalten & seine Informationen durch ein menschliches Netzwerk am Leben erhält, reagiert äußerst empfindlich auf Störungen. Wird sich schlecht benommen oder kommuniziert man weitgehend nur Negatives, wird man verachtet, geächtet & missachtet. Der Kern aller Beziehungen im Social Network muss also lauten. "Sei nett oder verschwinde".

Was zwischen Menschen ab und an schon recht schwierig wird, ist für Unternehmen also nahezu unmöglich, wollen sie von einem kommerziellen Standpunkt aus meist nur eins: Verkaufen. Denn dieses "natürliche" Business-Verhalten wird in einem zwischenmenschlich-sozialen System schnell problematisch. Und skurril: Starbucks will plötzlich dein Freund sein & mit dir Kaffee trinken gehen. Saatchi postet Produktkatalog-Fotos bei Instagram und wundert sich über Null Feedback. Und so weiter. Natürlich immer mit dem Ziel, die Produkte zu verkaufen. Sollten Menschen in einer sozialen Beziehung wie ein Unternehmen handeln, wäre das wohl in etwa so, als wenn man seine Freundin/seinen Freund am Ende einer schönen Liebesnacht Geld dafür bezahlt. Ergebnis: Die Koffer vor der Tür. "Verschwinde!" und gar nicht "nett"! Ende der Beziehung.

Hier nun ein paar Punkte, worauf man als Marke in Social Media achten muss:

Schau Dich um & hör zu!

Man kann nicht Freund sein und gleichzeitig nach Geld fragen. Auch wenn man noch Sales aus den 80ern drauf hat. Deshalb muss Marketing in Social Media immer auf Konversation & Interaktion zielen. Der erste Schritt eines Unternehmens, um in Social Media nicht unerwünscht einzudringen, sondern sich zu beteiligen, ist: Hört auf die Menschen dort! Schaut hin, was sie da machen! Optimales Planning für notwendige Insights ist das A und O. Und natürlich muss man die - wie ich sie nenne - "ungeschriebenen Gesetze" eines jeden Social Kanals kennen. Wie man sich z.B. bei Instagram verhält & positiv wirkt, steht nicht in der AGB. Als etablierte Marke auf Twitter wird man in Echtzeit erleben, wie über deinen Laden gesprochen wird, und verschiedene Tools - je nach Kanal - zeigen, wie und über was (!) Menschen im Bezug zu deiner Marke & deinem neuen Produkt kommunizieren.

Interaktion

Ist z.B. Dialog-Marketing heute eher Monolog-Marketing, wird man bei Social Media immer auf Kommunikation & Fragen etc. reagieren müssen. Denn Menschen tun das dort schließlich auch. Der Unterschied von einer E-Mail-Antwort zu einem Social Media-Kommentar: Beim Kanal E-Mail bekommen es zwei Parteien mit (Sender & Empfänger), bei Social sehen's alle. Positive Antworten sind also genau so sichtbar, wie negative. "Sei nett oder verschwinde", nicht vergessen! Und: "Gutes spricht sich rum, schlechtes auch!"

Fördere eine existierende Community, bevor Du selbst eine bastelst

"Communities gibt es eh schon genug - also hilf lieber mit, diese in ihrem Denken & Handeln zu unterstützen." Marc Zuckerberg. Recht hat er, wollen doch viele Unternehmen ihre eigene spezielle "Gruppe" (Sekte) von Fans & Freunden erschaffen. Dies klappt natürlich nicht, denn Menschen halten sich eben immer da auf, wo schon Menschen sind. Und keine Marken.

Relevante Themen im richtigen Rahmen

Nach Henry Jenkins (MIT) "ist es wichtiger, etwas zu erzeugen, das Menschen zusammenbringt und sie beschäftigt, als eine Konversation komplett zu kontrollieren." Will sagen: Bring etwas, was Menschen beschäftigt, ihnen gut tut und was ihnen gefällt. Je nach Kanal sind das verschiedene Dinge: Bei Flickr sind es schöne Bilder (keine Produktfotos), bei You Tube Videos etc. Dann lass die Menschen darüber reden und mit dir Konversation führen. Und lass sie!

Sei ehrlich!

Der Social-Grundsatz "Gutes spricht sich rum, schlechtes auch" zeigt: Schwindeln & Lügen kommt ohnehin raus - wenn nicht bei Facebook, dann bei einer Produkt-Review via You Tube. Weshalb Marken keine Märchen mehr erzählen können. Die besten Brands von heute sind vor allem eins: Authentisch. Auch, wenn Fehler eingestanden werden müssen! Denn lieber charmant und effektiv Dinge zugestehen, als ein komplett ramponiertes Image erneuern zu müssen.

Rede mit!

Wie schon erwähnt, wird bei Social Media Konversation gepflegt, um das Sozialverhalten der beteiligten Menschen zu pflegen, zu verwalten und zu erneuern. Als Marke eine Kommunikation zu kontrollieren, ist also müßig und man steht als Alleinunterhalter schneller da, als man "Like das!" posten kann. Man denke an eine chillige Party, bei der ständig ein Jung-Autor herumrennt und jedem erzählt, wie toll sein neues Buch doch ist, und ja! es kostet auch nur 9,90 als Taschenbuch bei Amazon! Ruckzuck steht unser Entertainer alleine am Buffet. Dieses Verhalten entspricht der typischen Werbung ("um etwas werben"), die bei Social nichts verloren hat. Deshalb lohnt es immer, auch zuzuhören & nicht gleich Redeführer zu sein. Und lieber darüber zu sprechen bzw. zu zeigen, was Menschen interessiert, wie z.B. wie ein Produkt ein Problem im Alltag löst oder wie es Teil des Alltags ist. Das kann auch eine Aktion sein, wie z.B. die gelungene Kampagne von Levis, die einen Fotowettbewerb via Instagram ausrief zum Thema "Reise & Verkehr". Nirgends waren Hosen oder sonst was zu sehen - Levis positionierte sich als be- und verständiger Reisebegleiter, der diesen Teil des Alltags versteht, ist und kann. Meta-Kommunikation, that is!

Social kann Service

Zum Thema Service-Hilfe via Social Media: Wird z.B. Twitter oder FB als Ansprech-Tool des Unternehmens verwendet, ist es 1. in Echtzeit, 2. gratis und zeigt 3. gleichzeitig anderen Menschen öffentlich den guten Service + liefert denen, die das gleiche Problem haben, eine Antwort. Diese drei Punkte beheben gleich drei Probleme einer typischen Telefon-Hotline. Auch hier gilt natürlich: "Sei nett oder verschwinde". Ach ja: Guter Service spricht sich rum!

Viel zu tun also für Unternehmen - wird das Internet doch immer sozial ausgeprägter.
In diesem Sinne: Lasset uns lausen! ;)

* DZ

CONTENT MARKETING: VOM BUZZWORD ZUM STANDARD









... oder doch wieder nur "Hyper-Hyper"?

Immer diese Trends! Man weiß ja gar nicht, auf was man schon wieder alles achten muss! Storytelling ist eh nicht messbar, Empathie kann nicht eindeutig verifiziert werden – und jetzt auch noch Content Marketing… Braucht doch eh keiner, lass mal weiter Werbebanner machen und so tun, als hätte man 1995!

Ähem…nö.
Was viele schon ahnten, wird nun zur Gewissheit: Für Brand & Mensch relevante Zusatzinhalte wie Informationen, Hilfen, Unterhaltung, Produkte etc. in Text/Bild/Video-Form a.k.a. “Content” setzen sich immer weiter durch. Die Idee ist nicht neu, doch dazu später mehr.

Laut Google Search Trends begann das Beliebtheits-Wachstum von Content Marketing in 2013, und 2014 / 2015 wird sich entgültig ein breites Interesse manifestieren: Content Marketing wird erwachsen und ist nicht nur bloß “trendy”. Der Journalismus hat sich darauf eingestellt, Redakteure und Macher in allen Medien sind bereits unterrichtet. Die Challenge hat begonnen. Content wurde zur aktuellen Lösung zum großen Problem der Aufmerksamkeits- Fragmentierung erklärt.

Dank der heutigen Technologie fließen ungeheure Datenmengen durch sämtliche Media-Kanäle. Der Kampf um Aufmerksamkeit wird immer feingliedriger in nahezu unendlichen Optionen ausgefochten. Die Werbung schafft es kaum noch, in dieser hohen Konzentration von Aufmerksamkeit durchzudringen – der Mensch ist 24 Stunden lang gefordert. Brands begannen deshalb, relevante Inhalte um ihre Produkte und ihr Image zu entwickeln: Das Gegenteil zur klassischen Werbung.

Content ist etwas, was der Mensch freiwillig auswählt, um es zu konsumieren – während bei der Werbung Menschen durch Anbiederung dafür bezahlt werden, sie zu ertragen. Beides überschneidet sich natürlich ab und an, aber nur, weil Menschen es nun mal nicht mögen, ständig & marktschreierisch etwas verkauft zu bekommen. Content – also Inhalt, der mir etwas nutzt – erzeugt einen Mehrwert (wie z.B. hier im Mikro-Kosmos “Blogging”, wo im Gegensatz zu relevanten Artikeln leider viele Schreiber nur irgendwas verkaufen und nicht informieren wollen).

Während Content also Werte für den (potentiellen) Kunden erzeugt, will das Marketing auf Unternehmens-seite Werte für den Brand erzeugen. Diese Spannung zwischen zwei Fronten konnte man z.B. wunderbar bei der Schliessung von Verizon’s Webseite für Tech News, SugarString, beobachten: Die Webseite teilte ihren Autoren mit, auf die Themen Web-Neutralität und Net-Spionage zu verzichten.Verizon war jedoch in beiden Themen fest involviert.

Der legendäre Art Director & Werbetexter Howard Gossage meinte einst: “Die Leute lesen keine Reklame – sie lesen nur das, was sie interessiert, und das ist eben manchmal eine gute Werbung.” Werber versuchen stets, Werbung so attraktiv wie möglich zu gestalten, verlassen sich dabei allerdings immer auf das Medium, um zu kommunizieren. Content & Werbung gehen also verschiedene Wege. Wie Werbung genau im Kopf der Menschen funktioniert, ist bis heute nahezu ungeklärt. Laut der klassischen IPA Datenbank Meta-Analyse (nach Les Binet & Peter Field) sind “die effektivsten Werbemaßnahmen meist solche mit wenig oder ohne rationalem Inhalt”.

Die wachsende Menge an Brand Content steht aktuell im Gegensatz zur riesigen Menge der Werbebotschaften – nun wird also auf diese Art wieder um Aufmerksamkeit gebuhlt. In jeder Sekunde werden von Medien & Brands, Menschen & Autoren auf Websites und in Social Media Tonnen von Inhalten produziert. Du hast die Wahl! Dem Content-Paradebeispiel BuzzFeed geht es z.B. in erster Linie gar nicht um die Inhalte als solche, sondern um die Möglichkeit des sozialen Austauschs. Content ist also ein Kommunikationsmittel. Dabei ist Content Marketing gar nicht so neu: Der klassische “Guide Michelin” wurde damals erfunden, um Reifen zu verkaufen – das “Guinness Buch der Rekorde” Bier. Na dann Prost! Beide Beispiele aus den alten Zeiten zeigen dennoch, wenn man erstmal dahinter kommt: Die wollen (schon wieder) was verkaufen! Nicht zuletzt ist das Erzeugen von relevanten Inhalten, die zum Kauf animieren sollen, extrem schwer. Die Ergebnisse werden Hits, oder eben nicht. Unvorhersehbar, nahezu.

Wie soll man also nun als Unternehmen, Brand oder Dienstleister “richtigen”, für Menschen relevanten Content produzieren? Neben der schon erwähnten Regel “Verkauf nix, sondern liefere Werte!” braucht so etwas Zeit, Fachwissen über die eigene Branche & intensives Sammeln von Insights der Kunden/Zielgruppen durch optimales Planning. Und man muss damit rechnen, dass nicht immer alles sofort funktioniert. Dafür kann man schnell & gezielt auf Bedürfnisse reagieren und das Marktschreier-Budget sinnvoller investieren.

Ist dieser Artikel hier eigentlich jetzt Content Marketing für meine eigene Arbeit? Tja… ;)

* DZ

WERBEBANNER R.I.P.










“Banner Ads sind sinnlos geworden… man muss zu viel manipulieren und tricksen, um noch irgendetwas zu erreichen.” – Seth Godin / 2009

Werbebanner funktionieren nicht mehr. Punkt. Trotzdem wird immer noch zu viel Geld dafür investiert, potentielle Kunden eher zum Wegklicken als zum Kauf anzuregen. Und nein: Den neuesten Adblocker auszutricksen reicht nicht, Menschen wieder zu überzeugen. Gute Werbung muss begeistern, informieren und vor allem wirken. Werbebanner sind tot. Basta. Das hat mittlerweile sogar die Wissenschaft erkannt.

Einige Zahlen aus 2013:

# Menschen, die Werbebanner sehen & klicken: ca. 8%
# Maschinen & Bots, die Werbebanner sehen & klicken: ca. 62%
# Click Through Rate von Werbebannern im Durchschnitt: ca. 1:1000
# 54% aller Display Ads in den USA erreichten 2013 nie eine menschliche Person

Was sind die Alternativen?

1. Muss eine solche Werbestreuung überhaupt sein, oder kann man nicht eine gezieltere, auf die Kunden und seine Umgebung zugeschnittene Werbung mit mehr Informationsgehalt und ggf. Unterhaltungswert schalten? Wenn die Zielgruppe passt, gerne.

2. “Wenn was nicht läuft, mach das Gegenteil davon!” ist eine alte Punk-Regel. Content Marketing als Gegenteil des schreienden Werbebanners hat sich als vorteilhaft und funktional erwiesen, um Kunden nicht abzuschrecken, sondern Werbung im richtigen Kontext zu integrieren. Allerdings bedarf es hier noch einiger Zeit um herauszufinden, welche Art von Content sich jeweils bei den Kunden durchsetzt. Und vor allem: Die Dosis & Qualität machen’s aus, denn Werbung ist dies eben immer noch (irgendwie).

3. Mutig sein, Fehler zulassen, auch mal ausprobieren. Innovativ denken. Auch ohne Marktforschung, die oftmals viel zu ungenau ist. Die besten kamen so am weitesten. Programmierer und Big Data ersetzen keine gute, spannende, kreative Werbung, die die Kunden richtig anspricht. Automationssysteme erst recht nicht. Diese Denkweise ist zugegeben sehr undeutsch, aber gerade deshalb: Chance!

4. Und das Allerwichtigste: Nicht nerven, sondern Kunden mit Respekt behandeln. Mit Ideen und Dingen und gutem Service, um Kunden nicht nur zu begeistern, sondern langfristig zu halten. Denn wer am lautesten schreit, lenkt immer von etwas anderem ab, wie die Bildungsforschung festgestellt hat.

* DZ

BRANDS VS. FRIENDS










"Eine echte Freundschaft basiert auf Substanz und Verständnis. Wie soll so etwas ein Unternehmen leisten können?" - Tom Evans / Autor @ psfk

Was ist Freundschaft? Wie kann ein Brand, eine Institution, ein Freund/eine Freundin sein? Wirkt das nicht aufgesetzt, so als ob die sich da nur anbiedern wollen? OK, Liebe kann käuflich sein, aber das ist dann ja wie...

Das Thema: Brands versuchen, sich in Social Media als Freunde darzustellen, damit man sich für ihre Produkte interessiert und diese gefälligst kauft. Das Problem: Social Media dient in erster Linie dem Austausch und der Kommunikation mit Freunden und anderen Menschen. Brands können über Facebook und Twitter wunderbar in den Dialog (!) mit potentiellen oder vorhandenen Kunden treten, wenn es um Fragen, Service, Meinungen etc. geht. Aber NEIN! Ich möchte mich nicht mit Starbucks persönlich zum Kaffee verabreden. "Wie doof ist das denn??" - Magdalena, 17, Berlin. Keine Konversation + miese Conversion Rate.

Pepsi verheizte 2010 bei Facebook durch die Falschannahme, die User werden die Brand Message dort "automatisch von allein" verbreiten, wenn sie mit Pepsi befreundet sind, ca. 75 Mio. Dollar und verlor 5% Marktanteil. Trotz 3,5 Mio. neuer Facebook-Fans, die auf "gefällt mir" klickten. Ihr untreues Freundes-Pack, kaufen sollt ihr! Aber so sieht's eben aus. Und in Deutschland? Dort werden meist einfach nur Fanpages generiert und eventuell Likes gesammelt, um möglichst viel Werbung zu schalten und dann von den Leuten erwartet, gefälligst auf "gefällt mir" zu klicken. Auf den wahren Kern von Social Media übertragen hieße das: Eine Frau erzählt überall, sie hätte angeblich tausende Lover, lockt damit und verkauft die schnelle, dann doch eher unprofessionelle Liebe per Klick. Auf Dialog wird meistens verzichtet, auf Kundenwünsche und Feedback erst gar nicht eingegangen. Klingt nach billiger Prostitution? Yep.

Die einzige Werbung, die in Social Media funktioniert, sind die typischen, bezahlten Ads. Werbung in Social Media ist nicht gratis. Facebook & Twitter verdienen ihr Geld damit. Facebook selbst dazu: "Wenn Unternehmen sicher sein wollen, dass Menschen bei uns ihre Inhalte sehen, sind bezahlte Ads nachweislich das einzig wahre." Unternehmen sollten also aufhören, sich in den sozialen Netzwerken "organisch" als "Freunde" und "Geliebte" zu verhuren - sorry, wir Nutzer merken das. Sofort. Nach jahrelanger Facebook-Gewöhnung peilt man das genauso gut, wie beim Schlendern übern Kiez. Wo man übrigens sogar mal einen Schnaps ausgegeben bekommt. Nur so als Service.

* DZ

DER HEILIGE MARKETING-GRAL











Die Suche nach dem Heiligen Gral der perfekten Marketinglösung ist noch immer nicht beendet. Im Gegenteil. Besonders in Deutschland wird seit jeher nach einem ultimativen Standard, einem Marketing nach DIN gefahndet – bisher vergebens. Was ist „perfektes“ Marketing denn nun? Mit Sicherheit eine schwere Frage, die viele Antworten parat hält. Ein Erklärungsversuch.

Laut Wikipedia ist Marketing:„…der Unternehmensbereich, dessen Aufgabe es ist, Produkte & Dienstleistungen so zu vermarkten, dass Käufer dieses Angebot als wünschenswert wahrnehmen (…).“Zwei Worte fallen dabei auf:„wünschenswert“ und „wahrnehmen“. Unternehmen müssen also beim potentiellen Käufer den Wunsch erwecken, ihre Produkte erwerben zu wollen– aber wann wird denn nun gekauft? Gibt es keine schlüssige, allgemein gültige DIN-Formel, nachdem man jede Marketing-Maßnahme planen + durchführen + analysieren kann?

Zuallererst: Kunden sind Menschen, keine Maschinen. Wenn Menschen eine Handlung durchführen, basiert dies zum Großteil auf ihrem Unterbewusstsein wie schon seit Urzeiten. Unser Unterbewusstsein lässt sich jedoch nicht vollständig kontrollieren, weder von uns selbst, noch von Media-Agenturen. Zwar kann die heutige Hirnforschung klar erkennen, wie wir auf eine Werbebotschaft reagieren, aber eben nicht warum. Der Heilige Gral ist eben noch nicht gefunden, Manipulation hat ihre Grenzen. Jedoch gibt es Konstanten im gesellschaftlichen & menschlichen Verhalten, die wichtig sind:

Kunde = Mensch

Ein sogenannter „Kunde“ ist ein Mensch, der nur dann etwas kauft, um sich etwas Gutes zu tun. Immer. Unabdingbar. Egal, um welches gekaufte Produkt oder Dienstleistung es sich handelt (Waschmittel macht die Klamotten sauber, ein Panzer sorgt für die Sicherung der Heimat, ein Ferrari macht Spaß und sorgt für hohen Status). Selbst wenn wir etwas kaufen, um es zu verschenken, dient das in erster Linie dem eigenen Ego – wir fühlen uns einfach gut dabei, der/dem/den Liebsten etwas zu geben, ob aus Zuneigung oder Berechnung („Teilen“ bzw. „Sharing“ ist dabei ein Schlüsselwort, das immer mehr die Gesellschaft & Wirtschaft prägt). Jeder Mensch ist dabei vielfältig in seinem Wissen, seinen Handlungen & seinen Entscheidungen. Eine „Zielgruppe“ ist dabei immer ein bestimmter Teil der menschlichen Gesellschaft, der über gemeinsame demografisch & soziologisch bedingte Gewohnheiten, Interessen & Verhaltensweisen verfügt. VWL-Basics, klar. In allen Unternehmen angekommen? Nö.

Gute Güter helfen viel

Ein Produkt wird vorrangig von einem Unternehmen hergestellt, um damit Geld zu verdienen. Um dies zu erreichen, muss das Produkt vom Kunden (dem Menschen) akzeptiert & gekauft werden – dieser kauft aber eben nur dann, wenn ihm das Produkt etwas Gutes bringt & ihm hilft, dadurch besser zu leben. Ergebnis also: Taugt das Produkt nix, braucht’s keiner – und das Marketing wird anstrengend für Budget und Kunde. Ach ja: Werbung nervt übrigens die Menschen, auch Online. Da kann man soviel hinterheranalysieren, wie man will. Dann lieber gleich die Kohle für das Mobile-Banner in die Produktentwicklung stecken.

Besser? So.

Gutes Marketing beginnt also schon im guten Produkt. Der Vorteil dabei: Weniger Aufwand für Werbung etc., denn gute Güter werden lieber & mehr gekauft. Gutes Marketing ist zudem keine einmalige Aktion, sondern trägt die Werte einer Unternehmens-Marke a.k.a. den Brand immer ein Stückchen weiter über das kurzfristige Ziel hinaus in das Unterbewusstsein und sorgt so für die (leider aktuell total unhippe aber extrem sinnvolle) Langfristigkeit. Gutes Marketing heißt aber auch, dem Kunden Freiraum zu gewähren für Entscheidungen – zu viel Service hilft z.B. nicht, sondern bedrängt & nervt genau so, wie eine Marke mich als Facebook-Freund haben will (Nein!). Anschreien klappt übrigens auch nicht. Dann lehnen wir Menschen die herausgeschriene Botschaft ab und machen dicht. Das Unterbewusstsein speichert den Sender dieser Schrei-Botschaft dann als Trojaner im System ab.

Die dunkle Seite

Als Marketer oder Werber ist man in der breiten Gesellschaft oft schlechter angesehen, als ein Investmentbanker, denn wir sind ja die Bösen, die die „Leute verarschen, damit die irgendeinen Scheiß kaufen“. Warum Marketing ein solch schlechtes Image hat, verdanken wir, nun ja, dem marktschreierischen, aufdringlichen, belastenden, überwachenden, nervenden, KAUF-DAS-JETZT-Marketing voll mit Werbebannern, Crawlern, Spams und Likes. Die Geschichte des Bösen ist uralt und begann in Zeiten, als man den Darth Vader des Marketings, die Manipulation als Die Macht bezeichnete (tut man übrigens noch heute). Seit der Kommunikations-Revolution Ende der 90er werden Menschen allerdings immer aufgeklärter: Wissen aus Kundenmeinungen, Tests etc. so wie die Möglichkeit der Informationsbeschaffung machen Unternehmen es immer schwerer, Kunden langfristig zu verarschen. Zum Glück.

ContentmobileIoTnativead-Trends vs. Mensch

Jajaja, die ganzen geilen Trends! Nur zu gerne wird sich schlecht informiert auf den neuesten Hype gestürzt, Kanäle werden kurzzeitig ausprobiert und wieder verworfen. Doch wenn Authentizität, Wahrheit & Kontext im Kerngeschäft fehlen, hilft auch kein künstlich übergestülpter Social Media-Plan. Wir Kundenmenschen checken das! Neue Marketing-Trends sind in erster Linie eben nur Modelle, deren Beweislage erst nach einem entsprechenden Zyklus erwiesen werden kann. Dabei bringen uns Gegenwart & Zukunft wunderbare, sinnvolle Dinge, die die Menschheit mitsamt ihrer Kunden & Unternehmen positiv weiterbringen – man muss eben nur wissen, welche man als Macher & Konsument braucht. Jeder ist heute Sender und Empfänger gleichzeitig. Jeder will irgendwas verkaufen, doch heute gehört wesentlich mehr dazu, als blöde Werbebanner. Oft fehlt die Identifizierung mit der Marke, die den Kunden in eine Welt voller nützlicher Informationen, spannender Stories & Erlebnisse versetzt & nachhaltig wirkt. Und die Klassiker nicht zu vergessen: Qualität & Service entschärfen den Preiskampf mit der Konkurrenz. „Service is whatever the customer wants it to be“ – J.C. Levinson. Im utopischen Ideal soll ein sinnvolles & nützliches Produkt Teil der menschlichen Existenz werden – bei Smartphones und IoT hat dies (mal wieder) begonnen.

Die wichtigsten Tools: Kopf + Herz + Hand

Alles ändert sich so schnell – wie soll man das noch verfolgen, als CEO oder CMO oder Werber? Simple Antwort: Fühle die Bedürfnisse der Menschen, denk drüber nach & handle schnell & präzise. Wer als CEO nie selbst Teil seiner Zielgruppe war & ist, wird seine Kunden nicht verstehen können. Ein Unternehmen muss also immer Teil der Gesellschaft sein, in der auch seine Kunden leben. Und wer neues Wissen ablehnt, hat schon verloren. Also Kopf benutzen, mit dem Herzen fühlen & handeln.

3 wichtige Dinge für heutige Unternehmen:

1, Ein tiefes Bewusstsein für Menschen & ihre Kommunikation & ihr Verhalten
2. Wissen über gesellschaftlich & unternehmerisch sinnvolle (!) Technik
3. Teamwork!

An alle Deutschen & andere Zukunfts-Schwarzmaler:

# Keine Angst vor Veränderung! Auch nicht vor neuem Wissen!
# Mehr Lust auf Innovation & Freude an der Zukunft. Bitte!!

Und der Heilige Marketing-Gral nach DIN?
„Es gibt keine Messbarkeit, wie ein Produkt die Annehmlichkeit des Menschen beeinflusst.“ – Joseph Schumpeter. Tja…

* DZ

MARKETING-TRENDS FÜR 2015













Alle Jahre wieder!


Endlos viele Listen zum “Nächsten Grossen Ding” in Sachen Online Marketing (nein, nicht Big Data ;)), das im neuen Jahr als Hypetrend ohne Garantie wieder nachdenkfaulen CMOs die Arbeit abnehmen soll. Aber mal ehrlich: Die meisten solcher Listen/Newsletter/Artikel sind doch zum grossen Teil nur Wichtigtuerei von Bloggern & Redakteuren, die in den meiste Fällen keine Ahnung haben. Der Grund, warum ich hier die Sache mal ernsthafter betrachte und meinen Senf zur Weihnachtsgans dazu gebe. Auch wenn das natürlich nur mein eigener ist und Senf nicht zu Gans passt! ;)

Rückblick 2014: Nix neues im mittleren Westen

2014: “Werbung ist tot – was tun?” klagen meine Nachbarn die Strasse runter bei Saatchi. Mit recht: Schon wie 1999 (!) propagiert: Tschö Werbebanner! Was sonst noch? Weiterhin das typisch deutsche Gejammer ob der vielen Möglichkeiten & versteckten Unfähigkeit, auch hierzulande mal wenigstens aktuelles, kundenorientiertes Online Marketing abzuliefern (siehe sinnlose Facebook-Firmenprofile anstatt besserer Service vor Ort). Die Kopiermaschine Rocket Internet ist abgehoben und verliert Sprit weil zu schwer beladen, selbständige Werbe-Youngster aus Berlin sind die einzigen, die hier Instagram verstanden haben und (nicht nur) Audi glaubt immer noch an die nur ca. 10% Interessierten, die sich in 15 Jahren ein Elektroauto kaufen werden. Ach ja, und das neue iPhone 6 war da, diesmal mit Bender-App ;)

Digitales Marketing 2015: Was kommt (an) in Deutschland?

In meiner längeren Recherche stellte sich irgendwann die Frage: USA/Asien/UK schön und gut, aber was kommt überhaupt hierzulande an? Schwierig zu beantworten – in der Tat! Aber dennoch hier der 10-fache Versuch:

# Mobile-Marketing wird mehr (aber nicht besser)
# Agenturen lernen Instagram richtig zu benutzen
# Die Millenials & Kids verlassen weiter FB und lieben Whats App
# Brands verschwinden nach und nach als “Freund” aus Social (endlich!)
# Werbebanner sind tot, werden sich aber dennoch als Zombies umhertreiben
# Content wird zum (Affiliate-) Produkt
# Native Advertising wird der kleine, noch hässlichere Bruder des Werbebanners
# Kanäle werden (etwas) besser verstanden und klarer diversifiziert
# Die Bundesnetzagentur wird langsam (!) smarter
# Das iPhone 7 kommt (diesmal “dicker” im Geschäft ;) )

… und zum Schluß noch 3 fromme Wünsche an den Weihnachtsmann:

Unternehmen müssen lernen, Digital & aktuelles Kundenverhalten im Kern der Firmenstruktur aufzunehmen
Werbung soll wieder besser/schöner/sinvoller werden
Unternehmen & Dienstleister in DACH müssen sich mehr untereinander vernetzen

Bonus-Wunsch an Rudolph: Schick bitte bitte bitte endlich David Shing in Rente!

So weit so gut. Mal sehen,.was passiert. Wir haben hier für ein paar Sachen ein paar Wetten laufen, arbeiten aber dennoch lieber an aktuellen Workshops für unsere Kunden. Ist ja auch mehr #relefant, als nur zu wünschen, gelle! ;)

In diesem Sinne:

** Frohes Fest & Guten Rutsch! **

Man sieht sich ’15 irgendwo in FFM/NYC/SF.

* DZ